indeland-Triathlon als Werbung für die Region

  • Sportler aus ganz Deutschland und den Beneluxländern am Start
  • RWE Power verlängert Unterstützung bis 2018
  • Event für Jedermann: Spitzensportler und Hobby-Athleten kommen auf ihre Kosten
  • Noch mehr Action für die Zuschauer: Wechselstelle II wird in den Römerpark in Aldenhoven verlegt

Wenn man am 19. Juni beim 9. indeland-Triathlon dem fröhlichen Stimmengewirr im Zielbereich lauscht, dann wird es schnell deutlich: Der indeland-Triathlon bringt Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in die Region. Niederländisch erklingt hier gemeinsam mit Bayrisch oder Hamburger Platt. Französisch und Hessisch mischen sich unter die vertraten Töne der Region. Die Starterliste beweist, aus München, Karlsruhe und Berlin, aber auch aus Brüssel oder Amsterdam reisen die Teilnehmer an. „Der indeland-Triathlon ist eine tolle Werbung für die Region“, sind sich der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Jens Bröker, und Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH einig. „Er unterstreicht den Aspekt des hohen Freizeit- und Erholungswertes und macht die Marke „indeland“ auch über die Grenzen der Euregio und Nordrhein-Westfalens hinaus bekannt“, sagt Bröker weiter.

Traditionell am dritten Sonntag im Juni machen sich rund 1.300 Athleten am Blausteinsee in Eschweiler auf ihren Weg durchs indeland. Der sportliche Dreikampf besteht neben der Schwimmstrecke im Blausteinsee aus einer Radfahrt durch die Region und den Tagebau Inden sowie einer abschließenden Laufstrecke durch Aldenhoven. Großer Zieleinlauf ist dann im dortigen Römerpark. Hobbysportler starten über die vergleichsweise kurze Volksdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad, 5 Kilometer Laufen), ambitionierten Sportlern bieten Kurz- und Mitteldistanz eine Herausforderung.

„Trotz einer immer weiter wachsenden Zahl an Konkurrenz-Triathlon-Veranstaltungen sind die Teilnehmerzahlen des Events sehr konstant, meist findet sogar der ein oder andere Triathlet mehr den Weg ins indeland“, berichtet Landrat Spelthahn. Besonders erfreulich in diesem Jahr: Auf der Königsdisziplin, der Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 88 km Rad und 20 km Laufen), liegt die Zahl der Anmeldungen bereits bei 320 Startern, knapp 100 mehr als zur gleichen Zeit im letzten Jahr. „Insbesondere die ambitionierten Sportler, die über die extremen Distanzen starten, wählen ihre Wettkämpfe sehr gezielt aus, da sie solch eine Leistung selbstverständlich nur ein paar Mal im Jahr abrufen können. Wenn die Wahl auf uns fällt, ist dies eine tolle Auszeichnung und Bestätigung für die vielen Helfer und Organisatoren, die mit viel Herzblut die Veranstaltung ermöglichen“, so Spelthahn.

Zudem kann sich der indeland-Triathlon glücklich schätzen, seit vielen Jahren von den starken Partnern RWE Power, der Sparkasse Düren sowie F&S Solar unterstützt zu werden.

„Seit Jahrzehnten sind wir eng mit dieser Region und den hier lebenden Menschen verwurzelt. Erst vor wenigen Tagen haben wir das Sponsoring für dieses große sportliche Event bis Ende 2018 verlängert“, betont Dr. Lars Kulik, Leiter Braunkohleplanung und -ausrichtung der RWE Power. Und weiter: „Gemeinsam mit der indeland-Entwicklungsgesellschaft treiben wir Projekte voran. Die Bandbreite reicht von innovativer Energieversorgung über die alternative Nutzung von Braunkohle bis hin zur Planung zukunftsträchtiger, ressourcenschonender Immobilien. Dabei hilft der indeland-Triathlon, das Profil dieser Region als dynamischer Wirtschafts- und Lebensraum zu schärfen.“

Zuschauer im Zielbereich im Römerpark können sich auf noch mehr Action freuen
Nicht zuletzt sind es auch die Zuschauer, die den indeland-Triathlon auszeichnen. Fröhliche Grillfeste unter Nachbarn, die am Streckenrand organisiert werden, sorgen genauso für Stimmung wie die vielen Zuschauer auf den letzten Metern vor dem Zieleinlauf im Römerpark. Genau dort wird nun für noch mehr Triathlon-Feeling gesorgt. Die Wechselstelle II, bei der die Athleten vom Fahrrad in die Laufschuhe steigen, wird vom Sportplatz in den Römerpark verlegt. Hier kann das Publikum nun hautnah verfolgen, wer sich auf der Radstrecke vielleicht einen großen Vorsprung heraus fahren konnte und wer sich besonders geschickt beim Wechsel anstellt. „An den Wechselstellen wird die Faszination des Triathlon-Sports besonders deutlich. Das schnelle Umschalten von der einen auf die andere Disziplin ist hier toll zu sehen. Wir freuen uns sehr, den Zuschauern im Römerpark noch mehr Action bieten zu können“, so Spelthahn.

Top-Athletin aus der Region will in diesem Jahr den Titel holen.
Große Vorfreude herrscht auch schon bei Astrid Stienen, die auf ihren ersten Titelgewinn im indeland hinarbeitet. Die Kinderärztin aus Aachen hat einen beeindruckenden Karriereverlauf vorzuweisen. Erst 2012 ist sie zum Triathlon Sport gekommen, mittlerweile gehört sie zur Weltspitze. Im letzten Herbst konnte sie sensationell den Ironman in Kalmar/Schweden gewinnen.

Auch im indeland war sie 2015 über die Mitteldistanz am Start. Da musste sie sich jedoch noch der elffachen Ironman-Siegerin Yvonne van Vlerken geschlagen geben. Dieses Jahr peilt sie den Titel an. „Es ist natürlich toll, auf Hawaii, in Schweden oder Südafrika zu starten. Aber es ist auch etwas ganz besonderes, hier ein Heimspiel zu haben“ so Stienen. „Ich hoffe, dass möglichst viele Freunde und Bekannte vorbei kommen und mich unterstützen.“

Vorjahres-Sieger will Titel verteidigen.
Seinen Titel verteidigen möchte der Vorjahressieger über die Mitteldistanz Johann Ackermann. Mit knapp neun Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten war er 2015 ins Ziel gelaufen. 3:49:46 h benötigte er für die Strecke. „Der Juni 2015 ist sportlich perfekt für mich gelaufen. Drei Starts in drei Wochen und drei Mal stand ich ganz oben auf dem Treppchen“, berichtet Ackermann. Er gewann nicht nur jeweils eine Triathlon-Veranstaltung in Köln und Bonn, sondern eben auch im indeland. „Zu einem Start beim indeland-Triathlon habe ich mich sehr kurzfristig entschieden, daher hat es mich umso mehr gefreut, hier ebenfalls zu gewinnen“, so Ackermann. „Zudem hat mir die Veranstaltung sehr gut gefallen, daher komme ich in diesem Jahr gerne wieder, um meinen Titel zu verteidigen.“

Fabian Rahn sucht seine Chance
Johann Ackermann den Titel im indeland streitig machen, würde gerne Fabian Rahn. Er wurde im letzten Jahr Dritter über die Mitteldistanz und wird auch 2016 wieder dabei sein. Bislang lebte er in Köln, vor wenigen Wochen zog er nun in den Kreis Düren. „Damit ist der indeland-Triathlon nahezu ein Heimspiel für mich. Ich werde alles geben mich hier gut zu präsentieren“, sagt Rahn.

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