Neuer Teilnehmerrekord bei der 11. Ausgabe des indeland-Triathlon: Mehr als 1.700 Triathleten erobern das indeland im sportlichen Dreikampf

Strahlende Gesichter bei Sportlern und Zuschauern – Sportliche Werbung für die Region – Patrick Dirksmeier und Mareen Hufe siegen über Mitteldistanz – 1. indeland-TriKids feierte erfolgreiche Premiere

 

Heute feierte das indeland einen großen Sporttag: 1.717 Triathletinnen und Triathleten wollten bei der elften Auflage des sportlichen Dreikampfes mit Start am Blausteinsee in Eschweiler, einer beeindruckenden Radstrecke durch die Tagebau-Region Inden und einer Laufstrecke in Aldenhoven dabei sein –  ein neuer Teilnahmerekord. Erstmalig in seiner elfjährigen Geschichte war der indeland-Triathlon drei Wochen vor dem Veranstaltungstag für alle Distanzen bereits komplett ausgebucht – eine tolle Referenz für die Veranstaltung, Organisatoren und Helfer.

Spitzensportler, ambitionierte Athleten und Triathlon-Anfänger traten gleichermaßen an und eroberten die Region über die drei Wettkampfdistanzen Mittel-, Kurz- und Volksdistanz.

Bei guten Wettkampfbedingungen wurden die Athleten ab 10:00 Uhr mit dem traditionellen Startschuss am Blausteinsee in Eschweiler auf ihre sportliche Mission geschickt. Daraufhin ging es für die Athleten unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer auf dem Rad durch die Tagebau-Region Inden, bevor sie in Aldenhoven ihre abschließende Laufrunde absolvierten. Unter großem Jubel des Publikums und mit glücklichen Gesichtern liefen die ersten Sportler dann gegen 13:10 Uhr über die Ziellinie im Römerpark, wo man ausgelassen mit Moderation, Musik und Catering ein buntes Stadtfest für die ganze Familie feierte.

Neben den vielen Startern aus dem benachbarten Ausland nahmen in diesem Jahr auch erneut internationale Athleten aus der russischen Partnergemeinde des Kreises Düren, Mytischtschi, an dem Wettkampf teil. Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich über diese Entwicklung: „Viele Sportler starten jedes Jahr wieder aufs Neue hier beim indeland-Triathlon und halten der Veranstaltung die Treue und gleichzeitig finden auch jedes Jahr neue Triathleten den Weg ins indeland, wie der Teilnehmerrekord zeigt. Dadurch wird der indeland-Triathlon noch größer und internationaler und ist somit eine tolle sportliche Werbung für die Region“, resümiert Spelthahn.

 

Patrick Dirksmeier und Mareen Hufe siegen in der Königsdisziplin

Sportlich konnten sich die Favoriten beim 11. indeland-Triathlon durchsetzen.

Auf der Königsdisziplin der Herren (Mitteldistanz: 1,9 km Schwimmen, 88 km Rad Fahren und 20 km Laufen), gelang Patrick Dirksmeier vom Tri Finish Münster, dem amtierenden ETU-Europameister auf der Mitteldistanz (2017), der Sieg vor Duy Thien Thibaut und Vorjahressieger Simon Jung (EJOT Team TV Buschhütten). „Es war ein rundum schöner Tag. Die Strecke ist richtig toll und hat auch ein paar knackige Spitzen. Die Temperaturen kamen mir entgegen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Ich freue mich darauf wiederzukommen“, resümiert Dirksmeier sein Rennen.

Bei den Damen konnte sich Mareen Hufe vom Verein Triminators Voerde souverän auf der Mitteldistanz durchsetzen. Hufe beendete im vergangenen Jahr die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii als beste Deutsche und qualifizierte sich schon Ende des Jahres für die diesjährige Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Nachdem sie schon 2014 den indeland-Triathlon gewinnen konnte, steht die Weselerin jetzt bereits zum zweiten Mal ganz oben auf dem Treppchen im indeland. „Das Schwimmen lief gut und ich finde es schön, dass die Frauen vor den Männern gestartet werden, denn dann ist es auch wirklich ein ehrliches Rennen auf dem Rad. Rad hat bei mir dann auch super funktioniert und zum Schluss konnte ich es sicher nach Hause laufen. Für mich war es ein toller Tag“, kommentiert Hufe ihren Wettkampf.

Zweite bei den Damen wurde die Vorjahressiegerin Steffi Jansen vom PTSV Aachen, vor Verena Walter vom Iserlohner Tri Team.

Spannende Duelle gab es auch auf der Kurzdistanz: Oliver Strankmann vom SSF Bonn Triathlon siegte bei den Herren vor Lukas Mazur (KTT 01-Proathletes) und Julien Mertens (trilge). Bei den Damen belegte Kirstin Jauch den ersten Platz, gefolgt von Gaby Andres (Ski-Keller) und Sabine Weier (PSV Bonn Triathlon e.V.).

Doch nicht nur die Sieger wurden vom Publikum gefeiert. Auch die vielen Hobby-Athleten wurden mit viel Applaus für ihre Leistung belohnt. „Ein herzlicher Dank geht an die tollen Zuschauer und die 450 freiwilligen Helfer und Ehrenamtler, die hinter dieser Veranstaltung stehen und dazu beitragen, dass wir hier ein großes Sportfest feiern können. Dank ihnen und unseren treuen Sponsoren RWE Power, Sparkasse Düren, der Dürener Kreisbahn und F&S Solar kann diese Veranstaltung überhaupt stattfinden und langfristig geplant werden“, resümiert der Vorsitzende der Entwicklungsgesellschaft indeland, Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der 12. indeland-Triathlon wird am 16. Juni 2019 stattfinden.

 

1. indeland-TriKids feierte erfolgreiche Premiere

Auch die Premiere des 1. indeland-TriKids, dem ersten Kinder-Triathlon im indeland für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, war ein voller Erfolg. Rund 120 Kinder starteten am Samstag, dem Vortag des indeland-Triathlon, im Freibad Eschweiler-Dürwiß in ihren sportlichen Dreikampf.

Je nach Altersklasse wurden die Kinder in vier verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Distanzen eingeteilt und hatten beim indeland-TriKids die Möglichkeit erste Triathlonluft zu schnuppern. Eine Zeitnahme erfolgte nicht, der Spaß am Sport stand für die jungen Triathleten im Vordergrund. Und natürlich erhielt jeder Finisher im Ziel eine Medaille sowie eine Urkunde, die von den Kindern mit strahlenden Gesichtern in Empfang genommen wurden.

 

Mitteldistanz

Männer:

  1. Patrick Dirksmeier – 3:42:42 h
  2. Duy Thien Thibaut – 3:52:02 h
  3. Simon Jung – 3:52:17 h

Damen:

  1. Mareen Hufe – 4:12:48 h
  2. Steffi Jansen – 4:22:55 h
  3. Verena Walter – 4:23:13 h

 

Kurzdistanz

Männer:

  1. Oliver Strankmann – 2:08:19 h
  2. Lukas Mazur – 2:09:01 h
  3. Julien Mertens – 2:12:09 h

Frauen:

  1. Kirstin Jauch – 2:32:00 h
  2. Gaby Andres – 2:32:12 h
  3. Sabine Weier – 2:34:58 h
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